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SAGALASSOS

Sagalassos, ist eine Antikstadt, die sich in 75 km Entfernung zu unserer Anlage befindet.

Sagalassos ist eine antike Stadt in der kleinasiatischen Landschaft Pisidien unweit des heutigen Ortes Ağlasun in der türkischen Provinz Burdur am Fuße des Taurusgebirges in 1.450 bis 1.600 m Höhe über NN, beliebt als Ausflugsziel von Antalya.

Sagalassos wurde in hellenistischer Zeit gegründet und nach einem schweren Erdbeben im frühen 7. Jahrhundert während der spätantik-frühbyzantinischen Epoche aufgegeben. Offenbar blieb die Ruinenstadt danach unberührt und fast ungeplündert bis in die Gegenwart erhalten, obwohl Säulen-, Gebäudefragmente und Tonscherben schon dem ungeübten Auge eine ausgedehnte, in ihrer Blüte sehr wohlhabende antike Stadt signalisieren.

Sagalassos verfügte über ein griechisches Theater mit einer römischen Bühne, das mehr als einen Halbkreis beschrieb und das gut 9.000 Menschen Platz geboten haben dürfte. Eine 1 km lange Prachtstraße läuft auf die untere Agora zu, neben der sich die Ruine eines Tempels befindet, der in der Zeit Kaiser Hadrians begonnen und unter Kaiser Antoninus Pius eingeweiht wurde. Im Laufe des 5. Jahrhunderts scheint dieser Tempel in eine Bischofskirche umgewandelt worden zu sein. An der unteren Agora befinden sich zwei Brunnen, die von den Archäologen wieder aufgebaut werden.

Mehr Information finden Sie unter: www.sagalassos.com.tr , www.sagalassos.be , www.archaeology.org/interactive/sagalassos/

KREMNA

Die Antikstadt Kremna liegt in ca 29 km Entfernung zur unserer Anlage. Der Name der Stadt bedeutet wörtlich übersetzt „Klippen“. Sie liegt auf einem über 1200 m hohen isolierten Felsrücken, der 250 m aus einem Hochplateau aufragt. Die Stadt selbst, auf einem kaum zu erstürmenden Felsplateau gelegen, wird in nur wenigen historischen Quellen erwähnt. Nur der römische Geograph Strabo gibt an, dass die Stadt einst vom Galaterkönig Amyntas erobert wurde. Nach seinem Tod übernahmen die Römer die Stadt. Kaiser Augustus versuchte die neue Provinz Galatien und ihre kriegerischen Bewohner zu befrieden, indem er in Kremna und zahlreichen anderen Orten Kolonien von altgedienten Veteranen aufbaute.

Im zweiten und dritten Jahrhundert n. Chr. blühte die Stadt auf. Viele öffentliche Gebäude wurden errichtet, wie etwa eine Basilika, zwei Theater und ein öffentliches Badehaus, das später in eine Bibliothek und Galerie umgewandelt wurde. Um diese Badeanstalt zu versorgen, musste ein Aquädukt errichtet werden, das durch erstaunliche mechanische Vorrichtungen ergänzt wurde.

Vom vorrömischen Kremna ist nichts erhalten, die Ruinen entstammen überwiegend der mittleren Kaiserzeit und der Spätantike.

Wie der Historiker Zosimos berichtet, überfielen Banditen aus dem Taurusgebirge unter Führung eines gewissen Lydios 278 die Küstengebiete der Region. Als sie von römischen Truppen verjagt wurden, flohen sie nach Kremna, wo sie von den Römern belagert und besiegt wurden. Die Stadt erholte sich nicht mehr von den Folgen dieser Belagerung. Britische Forscher fanden zahlreiche Hinweise auf die Belagerung, unter anderem zwei Belagerungsmauern, zahlreiche Wurfgeschosse und einen Schanzhügel der Verteidiger sowie eine Kaiser Probus gewidmete Inschrift. Auf ein spätantikes Bistum der Stadt geht das Titularbistum Cremna der römisch-katholischen Kirche zurück.

MILYOS (MILIAS)

Die Antikstadt Milias liegt in ca 27 km Entfernung im Südwesten zur unserer Anlage.

KÖNIG STRAßE

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